Eine Phase, die die meisten hier, mal vor sehr langer Zeit, mal noch nicht so lange her, auch durchgemacht haben. Die meisten "zum Glück" ohne irreversible Folgen. Ich halte mich deshalb eher zurück, bei der Kritik an jungen Fahrern. Ich weiß noch, was meine Freunde und ich alles für Unsinn getrieben haben.
Wer erinnert sich nicht gerne an "seine" Abenteuer, Heldentaten und wen er unterwegs alles schon
hergebrannt
hat. Und zwar im öffentlichen Verkehr, nicht auf der Rennstrecke.
Irgendwann kamen dann zum Glück und dem Mitdenken Dritter eigene Erfahrung, (etwas mehr) Können, Vernunft, Verantwortungsbewusstsein, und was weiß ich noch alles dazu.
Da als Ersatz für diese sich "verbessernden" Fahrer aber laufend neue, junge Fahrer nachkommen, wird diese "Ursache" uns immer begleiten. James Dean war nicht der Anfang und ist auch nicht das Ende.
Anders sieht es bei den Senioren aus. Die werden nicht mehr besser. Und Zahlenmäßig eher auch nicht weniger - der höheren Lebenserwartung sei Dank. Mein Schwiegervater (Jahrgang 1921 hatte zeitlebens nie einen Führerschein. Damals nichts außergewöhnliches. Die nachfolgenden Jahrgänge dürften überwiegend einen FS haben. "Bis dass der Tod sie scheidet?"