Ich verstehe das so, dass nach erfolgreicher Sanierung von KTM, also nachdem die 600 Mio. 30 Prozentige Schuldentilgungsquote bis Ende Mai eingezahlt wurde um die Gläubiger damit auf einen Schlag zu bezahlen, eine Sachkapitalerhöhung von 200 Millionen Euro erfolgt, mit einem Darlehn von 50 Mio. durch den Miteigentümer Bajaj aus Indien.
Für die weitere Barkapitalerhöhung von 150 Millionen Euro können die Aktionäre bei einen Ausgabepreis von 7,50 Euro pro Aktie ihr Bezugsrecht ausüben.
Nicht über das Bezugsrecht gekaufte Aktien werden dann vom Mehrheitseigentümer, die Pierer Bajaj AG, also Stefan Pierer und Bajaj aus Indien, übernommen.
Also, eine Firma die mit 2,4 Mrd. in die Insolvenz gegangen ist, wird nun für kleines, also auch mit dem zuvor ausbezahltem Geld, als es schon nicht mehr rund lief, von den Pleitjes zurück erentert. So weit so gut (der für mich gut durchdachte Klüngel zum Nachteil andere).
Was aber bitte bekommen die Investoren, falls es welche gibt ausserhalb des Pierer Baja Dunstkreises, für ihre 600 Mio., die mit diesem Geld ja KTM Schuldfrei stellen ?