Ladegerät GS1300 unbedingt aufpassen

Diskutiere Ladegerät GS1300 unbedingt aufpassen im R 1300 GS Forum im Bereich Motorrad Modelle; Das kann man so machen, aber ob das als Hinweis für einen (komfortverwöhnten?) GS-Fahrer taugt? Üblicherweise ist doch der Vorgang so: Lagegerät...
Kerbel

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Das kann man so machen, aber ob das als Hinweis für einen (komfortverwöhnten?) GS-Fahrer taugt?
Üblicherweise ist doch der Vorgang so: Lagegerät anschließen und am nächsten Tag (oder später oder gar erst nach Monaten) wieder abstöpseln.
Und das geht mit einem nicht-Li-Akku-tauglichen Lagegerät bei Li-Akkus eben nicht.
 
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Das graue BMW Ladegerät (altes Fritec Modell) von @Vaddi sehe ich als unkritisch für einen Ladevorgang über Nacht an der Bordsteckdose, sofern man das mit der Umgebungstemperatur beachtet (falls eine LiFePo Batterie verbaut).
Das Entsulfatierungsprogramm wird bei diesem Modell niemals automatisch gestartet.
Nach dem erfolgreichen Ladevorgang geht es auf Erhaltungsladung und lädt ggf. minimal mit geringem Ladestrom nach.
Am nächsten Tag wieder komplett abklemmen und gut is...
 
FlowRider

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Ist jetzt die Frage, ob man nicht vielleicht doch das passende Ladegerät verwendet...
 
nussbaut

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Ich habe nicht alle Beiträge gelesen aber baut eigentlich jemand die Batterie im Winter aus dem Motorrad aus? Bei mir ist es relativ kalt in der Garage (<5°C) aber nicht unter null! Ich fahre im Winter auch nicht und deshalb habe ich meine Batterien in dieser Zeit bis jetzt immer ausgebaut und im Keller bei ~20°C geladen. Wenn die Zeit gekommen ist, Batterie eingebaut und gefahren. Moped ist immer angesprungen und alles war gut. Ich würde das jetzt mit der LIFEPO Batterie auch machen. passendes Ladegerät vorausgesetzt. Ich glaube die wenigsten unter uns kennen von den verbauten Akkus die notwendigen Ladekurven und die notwendigen Ladeendspannungen. Bleizellen haben eben eine andere Endspannung wie die LiFePo Zellen.
SG
 
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Ich baue im Winter aus uns lade die Batterie dann 1x im Monat. Das Ladegerät lasse ich nicht den ganzen Winter an der Batterie.
 
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Ich glaube die wenigsten unter uns kennen von den verbauten Akkus die notwendigen Ladekurven und die notwendigen Ladeendspannungen. Bleizellen haben eben eine andere Endspannung wie die LiFePo Zellen.
Ist auch nicht nötig, da Du nicht die Zellen lädst...
 
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Ich glaube die wenigsten unter uns kennen von den verbauten Akkus die notwendigen Ladekurven und die notwendigen Ladeendspannungen. Bleizellen haben eben eine andere Endspannung wie die LiFePo Zellen.
SG
hier die Werte aus der Fritec BA, nur Reinblei-Zinn-Batterien habe eine höhere, diese sind aber bei den meisten Motorrädern nicht verbaut.


Ladeschlussspannung_Fritec.jpg
 
smilingalbert

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aber baut eigentlich jemand die Batterie im Winter aus dem Motorrad aus? Bei mir ist es relativ kalt in der Garage (<5°C) aber nicht unter null! Ich fahre im Winter auch nicht
Exakt mein „Garagenklima“. Ich baue nie aus. Ab und an Ladegerät dran und alles wird gut sein im April.
 
sigmali

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Seit mehr als 20 Jahren baue ich die Batterien aus meinen Sommerautos und Motorrädern vor dem Winter aus, lagere sie in meiner Werkstatt, hänge sie alle 4 Wochen an ein Ladegerät und baue sie im Frühjahr wieder ein. Die langen Lebensdauer der Akkus (zuletzt beim Porsche Boxster 12 Jahre und dann vorsichtshalber gewechselt // die 2011er GS hatte ich 2020 mit erstem Akku an einen Bekannten verkauft, der nochmals 2 Sommer gefahren ist) zeigen mir, dass das nicht falsch zu sein scheint.

Lediglich bei der RnineT hatte ich keine Lust dazu. Die hing regelmäßig am BMW-Ladegerät --- und machte bereits nach 5 Jahren Ärger, wenn sie im Sommer ein paar Wochen stand.
 
nussbaut

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Älter Fahrzeuge haben wenig bis gar keine Elektronik verbaut. Vielleicht der Radio im Auto. Hier gibt es dann auch keine Verbraucher die an der Batterie zehren. Wenn es auch nur wenige mA sind. mit der Zeit summiert sich das und die Batterie, vielleicht auch nicht mehr die Beste; ist dann tiefenentladen. Vorbeugen gegen Tiefenentladen tun wir dann mit Ladegeräten die ständig an der Batterie angeschlossen sind und die Batterie immer geladen halten. Einige mit verschiedenen Programmen die teilweise auch entladen und wieder laden, aber das ständig den Winter über.
Beim Ausbau und der Lagerung gibt es nur die Selbstentladung und die ist geringer, deshalb reicht es die Batterie halb zu laden und vor dem ersten Start nachzuladen und zu fahren.
Moderne Batterein sind etwas komplizierter/ aufwendiger zu laden. Daher neue Ladegeräte die unter bestimmten Temperaturen nicht mehr laden.

@r1200gs Treiber
Eben, die Ladegeräte sind an die neuen Batterien angepasst und geeignet für moderne Batterien, ein z. B. 20Jahre altes Ladegerät wird die moderne Batterie zerstören.

Ist auch nicht nötig, da Du nicht die Zellen lädst...
Was lade ich dann?
 
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Was lade ich dann?
Du lädst eine Akkupack mit einem BMS das speziell für die KFz Anwendung ist.
Deine LiMa kann im Moped auch nicht viel mehr, auch wenn sich da schon einiges im KFz Bereich getan hat - such' mal im Forum, da wurde das schon mehrfach diskutiert.

Eben, die Ladegeräte sind an die neuen Batterien angepasst und geeignet für moderne Batterien, ein z. B. 20Jahre altes Ladegerät wird die moderne Batterie zerstören
Dann zerstört ein 20 Jahre altes KFz mit seiner LiMa auch eine "moderne" Batterie?
 
chris 439

chris 439

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Jupp so ist es
Für Suzuki und co um die 2005 er Bj
Wenn auf Lithium Akku umgerüstet

Es gibt Gleichrichter die man tauschen kann um die Landespannung (beim Fahren ) zu senken .
Gibts sogar bei Tante Louise

gruss Chris
 
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Bei LIFEPO Batterien oder Akkus steigt während des Ladens die Zellenspannung am Ende schnell an, dass das Ladegerät erkennt und dann den Ladevorgang abschaltet. 1 Zelle bei max. ~3,6V Ladeschlussspannung
ergibt bei 4 Zellen in einer Batterie 14,4 V max.
Die Spannung der Lima wird durch den Laderegler begrenzt! Was notwendig ist für die Batterie und es sind Verbraucher auf der Lima bzw. am Regler.

Und wurde auch bereits mehrfach geschrieben!


Es steht tatsächlich nicht im Handbuch. Das Thema ist hier im Forum mehrfach erschöpfend besprochen worden, allerdings gehen die guten Informationen in 1000en Beiträgen leider verloren.

Wichtig bei LiFePO4 Batterien ist, dass das Ladegerät eine Ladeschlussspannung von 14.4V bis 14.6 hat. Als Ladestrom reicht 2-4A. (Es gibt hierzu preiswerte Steckernetzteile <20 Euro sofern man die Batterie nicht über die Steckdose laden will.)

Das Gute ist, dass bei LiFePO4 die Selbstentladung sehr klein ist, weshalb das dauernde Nachladen normalerweise nicht notwendig ist.

Leider hat die Ladegeräteindustrie in den komplexen Ladegeräten für Bleibatterien noch Entsulfierungsprogramme und für AGM Batterien erhöhte Ladeschlussspannungen vorgesehen. Die LiFePO4 Einstellung am Ladegerät deaktiviert diese ganzen Programme. Für diese Deaktivierung wird das Ladegerät dann noch teurer gehandelt. :daumen-hoch:
 
nussbaut

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Ein BMS das das Laden der Batterie übernimmt, kenne ich nicht. Dann könnte man doch gleich eine Steckdose mit 230V einbauen und die BMS stellt die Richtigen Werte für die Batterie ein.
Aber nur weil ich das so nicht kenn heißt es nicht, das es dies nicht geben kann. Nur braucht es dann nicht die Ladegeräte für LIFEPO!
 
Franz Gans

Franz Gans

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Ladegerät vorausgesetzt. Ich glaube die wenigsten unter uns kennen von den verbauten Akkus die notwendigen Ladekurven und die notwendigen Ladeendspannungen. Bleizellen haben eben eine andere Endspannung wie die LiFePo Zellen.
Warum sollte man diese Kenntnisse haben müssen, wenn man weiß, wann man aufhören muß aka Ladeschlußspannung der Batterie zwischen ihren beiden herausgeführten Anschlußpolen?

Die Lichtmaschine weiß auch keine Zellenspannung oder Ladekurve, oder, oder, der unterschiedlichen Batterietechnologien, sondern hält das Bordnetz via Regler auf ~ 14,4 Volt. Daraus zapft sich die komplette Batterie (egal welche der beiden Technologien) ihren Ladestrom dynamisch und fertig. Die einzelnen Zellen interessieren sie dabei nicht. Das hat batterieintern zu passieren.
 
Hooner

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R1250GS 'Exclusive' FTP
Es muss lediglich darauf geachtet werden, dass das Ladegerät vor dem Entsulfat-Vorgang getrennt wird!
Das allseits beliebte CTEK MXS 5.0 startet mit Schritt 1 eine Erkennung von Sulfatierung und führt dann ggf. auch eine Desulfatierung (15,8 V) aus.
Die Rekonditionierung (15,8 V) wird nicht automatisch ausgeführt sondern erst nach einer Aktivierung durch den Benutzer in den Ladevorgang als Schritt 6 zwischen 'Absorption' und 'Float' eingebettet.

Bei einem i.d.R. teuren Li-Ion Akku wäre mir bereits das Risiko einer eventuellen autom. Desulfatierung in Schritt 1 zu gross.
 
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