Hoi Dorn
ich wollte niemand hier auf die Füsse treten; aber vielleicht liegt es daran, dass Städte im allgemeinen mich nicht besonders interessieren. Für jemand wie mich, der lieber die Natur, Landschaft und auch das - aus deutscher Sicht - ungewöhniche mag, sind die schmucken Städte wie Sibiu und Brasov nicht sooo aussergewöhnlich.
Sighisoara mit der Burganlage ist etwas, das es auf dieser Art wohl kein zwites Mal gibt - da kann man vermutlich ganz Europa bereist haben. Und nein, ich schafe nicht mit der Bibel unterm Kopfkissen, aber die sächsischen Kirchen bieten in vielen Orten Unterkunft, in denen sonst wohl eher kein Bett zu finden ist. Ich mag das wegen der Infrastruktur - und schau mir die Kirchenburgen dann auch gerne an. Oder besuche meine liebgewonnenen Freunde in Rumänien, die beileibe nicht unbedingt englisch sprechen; in den kleinen Dörfern oder womöglich auch bei den Tigani ist das Fremdsprachenlernen nicht vorrangig.
In Vurpar, östlich von Sibiu, einen Tagesmarsch entfernt, war ich dann froh, doch nach langem Suchen jemand gefunden zu haben, der (sehr gut sogar) deutsch sprach und mich in seinem Hinterhof zelten liess; die Jugendlichen und jungen Leute dort sprachen eher kein englisch oder deutsch. In Barcut, nördich von Fagaras das gleiche, dort hab ich dann langsam während ein paar Tage Aufenthalt bei Rumänen, die ein Gästezimmer viermieteten, ein paar Worte rumänisch gelernt.
In den Städten selbst kommt man mit Fremdsprachen gut bis sehr gut zurecht - aber wie gesagt, mich zieht es eher auf Land.
Auf den Berghütten rund um den Modoveanu oder auf dem Vf. Om kam ich mit Fremdsprachen auch nicht viel weiter; eher mit dem Deutsch-Rumänisch-Wörterbuch und Zeichensprache
Aber das alles ist ja das schöne und spannende an solchen Urlauben
Gruss und nix für ungut,
Jo