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Eifelzug
Themenstarter
Hallo Leute,
der Armin und ich waren im Februar eine Woche lang Endurowandern auf Gran Canaria. Wir waren beide überrascht, was uns die Insel zu bieten hatte für eine Endurowanderwoche und wie unkompliziert man sich offroad bewegen darf mit den Enduros. Am Anfang waren wir etwas skeptisch und hatten uns noch Lanzarote als Ausweichziel gesetzt gehabt, was sich absolut als unnötig herausstellte. Gran Canaria bietet so viel an Offroadstrecken und Möglichkeiten in allen erdenklichen Schwierigkeitsgraden, dass man vermutlich Jahre in Vollzeit benötigte würde um das alles zu erkunden und entsprechen zu befahren. Ausgesucht haben wir uns Gran Canaria wegen der "Wettergarantie" allerdings wird es in den Bergen schon recht frisch sogar bis 0 Grad hatten wir auf 1800m, aber meist waren wir im Bereich 800m bis 1400m unterwegs mit lockeren 10°C bis 15°C. Am Strand hatten wir meist um die 18°C bis 22°C.
Die Insel bietet loses Geröll, Schotter, Sand, Felsen sowie Waldwege und auch sehr griffige dank der EU nagelneue Straßen. Mit der Polizei, Rangers oder Einheimischen hatten wir absolut keinen Stress und wir haben uns an die Regel der Rücksichtnahme gehalten.
Die Begegnungen waren immer freundlich, nur einmal hatten wir Stress und diese Person war.......genau eine Deutsche, die dort in einer Finca lebte und sich durch unsere Anwesenheit gestört fühlte, wir hatten vor ihrem Tor einen kurzen Orientierungshalt gemacht von 3 Minuten.
Wir haben uns mit Garmin und einer Wanderkarte orientiert aber wir sind auch einfach irgendwelchen Pfaden gefolgt. Die Motorräder hatten wir von Tivoli in Playa del Inglés gemietet, nur diese Firma hatte keine Problem damit, dass wir die Enduros im Gelände bewegen wollten, bei den anderen Vermietern wurde dieses ausgeschlossen.
Wir hatten am 1. Tag eine F650GS und eine TTR600, weil die Beta´s noch unterwegs waren, schon nach wenigen Metern im losem Geröll war klar die F650GS geht gar nicht.
Für den 2. Tag hatten wir dann 2x Beta Alp 4.0, genau die richtige Enduro für unser Vorhaben und waren einfach zu bewegen im Gelände, aber leider hatte ich meine Alp in einem Tag an die Materialgrenze gebracht und ich hatte dann die TTR600 wieder bekommen, die passte mir auch gut.
Die Bereifung der Leihmotorräder hatte es uns im Gelände etwas schwer gemacht mit dem Handling und der Traktion aber auf der Straße hatte es wiederum Spaß gemacht.
Wir wollen im Februar 2013 wieder nach Gran Canaria zum Endurowandern und ich werde dem Verleiher für uns im Vorfeld 2 Sätze Stollenreifen schicken . Natürlich ging es mal hier und dort schief und auch was zu Bruch, aber es wurde nichts von der Kaution abgezogen, fande ich super nett und schickte dann natürlich ein Paket mit Spiegel und Kupplungshebel als kleines Dankeschön zurück nach Gran Canaria.
Die Benzinpreise waren ein Traum, 1 Liter Benzin 1,05 Euro. Kurzfristig hatten wir überlegt eigentlich nur noch auf Gran Canaria Motorrad zu fahren und in Deutschland die Motorräder zu verkaufen.
Aber nach dem 1. Ausritt in die Eifel mit unseren Dickschiffen hatte sich das schnell wieder gelegt gehabt.
Eine Sache ist uns neben dem Bauboom an der Küste ebenfalls aufgefallen, sehr viele Radfahrer waren unterwegs und im Gelände trafen wir auf hardcor Mountenbiker.
Auf der Straße waren große Gruppen an Rennradfahrer sehr flott unterwegs.
Die Einheimischen fahren auch Motorrad und haben eine Szene mit Motorradtreffs in den Bergen, war schön das mal zu sehen.
Allerdings stehen die Biker dort auf Supersportmaschinen, Fireblade, R1 usw. Die neuen Straßen dort bieten durchaus die Möglichkeit einen Supersportler artgerecht zu bewegen. Die Insel beklagt einen drastischen Anstieg an Motorradunfällen, viele Streckenabschnitte werden in den Bergen auf 40km/h limitiert, nur hält sich keiner dran und Kontrollen finden eigentlich nicht statt.
Im Februar hatten wir auf den Straßen in den Bergen wenig Verkehr, in den der Saison muss das wohl anders sein und ist vermutlich keine Freude.
Wir hatten den Eindruck, dass die Insel sich mittlerweile auf Freizeitsportler, Radfahrer und Wanderer nach und nach einrichtet, was wir gut finden.
Wir können Gran Canaria zum Endurowandern wirklich empfehlen, bei nächsten mal bleiben wir 2 Wochen
Das war mal ein kurzer Abriss über unsere Endurowanderwoche auf Gran Canaria
Ich habe Bilder in mein Album geladen:
http://www.gs-forum.eu/album.php?albumid=1344
Grüße
Paul
Diesen Beitrag habe ich auch in einem Enduro-Wander Forum gepostet.
der Armin und ich waren im Februar eine Woche lang Endurowandern auf Gran Canaria. Wir waren beide überrascht, was uns die Insel zu bieten hatte für eine Endurowanderwoche und wie unkompliziert man sich offroad bewegen darf mit den Enduros. Am Anfang waren wir etwas skeptisch und hatten uns noch Lanzarote als Ausweichziel gesetzt gehabt, was sich absolut als unnötig herausstellte. Gran Canaria bietet so viel an Offroadstrecken und Möglichkeiten in allen erdenklichen Schwierigkeitsgraden, dass man vermutlich Jahre in Vollzeit benötigte würde um das alles zu erkunden und entsprechen zu befahren. Ausgesucht haben wir uns Gran Canaria wegen der "Wettergarantie" allerdings wird es in den Bergen schon recht frisch sogar bis 0 Grad hatten wir auf 1800m, aber meist waren wir im Bereich 800m bis 1400m unterwegs mit lockeren 10°C bis 15°C. Am Strand hatten wir meist um die 18°C bis 22°C.
Die Insel bietet loses Geröll, Schotter, Sand, Felsen sowie Waldwege und auch sehr griffige dank der EU nagelneue Straßen. Mit der Polizei, Rangers oder Einheimischen hatten wir absolut keinen Stress und wir haben uns an die Regel der Rücksichtnahme gehalten.
Die Begegnungen waren immer freundlich, nur einmal hatten wir Stress und diese Person war.......genau eine Deutsche, die dort in einer Finca lebte und sich durch unsere Anwesenheit gestört fühlte, wir hatten vor ihrem Tor einen kurzen Orientierungshalt gemacht von 3 Minuten.
Wir haben uns mit Garmin und einer Wanderkarte orientiert aber wir sind auch einfach irgendwelchen Pfaden gefolgt. Die Motorräder hatten wir von Tivoli in Playa del Inglés gemietet, nur diese Firma hatte keine Problem damit, dass wir die Enduros im Gelände bewegen wollten, bei den anderen Vermietern wurde dieses ausgeschlossen.
Wir hatten am 1. Tag eine F650GS und eine TTR600, weil die Beta´s noch unterwegs waren, schon nach wenigen Metern im losem Geröll war klar die F650GS geht gar nicht.
Für den 2. Tag hatten wir dann 2x Beta Alp 4.0, genau die richtige Enduro für unser Vorhaben und waren einfach zu bewegen im Gelände, aber leider hatte ich meine Alp in einem Tag an die Materialgrenze gebracht und ich hatte dann die TTR600 wieder bekommen, die passte mir auch gut.
Die Bereifung der Leihmotorräder hatte es uns im Gelände etwas schwer gemacht mit dem Handling und der Traktion aber auf der Straße hatte es wiederum Spaß gemacht.
Wir wollen im Februar 2013 wieder nach Gran Canaria zum Endurowandern und ich werde dem Verleiher für uns im Vorfeld 2 Sätze Stollenreifen schicken . Natürlich ging es mal hier und dort schief und auch was zu Bruch, aber es wurde nichts von der Kaution abgezogen, fande ich super nett und schickte dann natürlich ein Paket mit Spiegel und Kupplungshebel als kleines Dankeschön zurück nach Gran Canaria.
Die Benzinpreise waren ein Traum, 1 Liter Benzin 1,05 Euro. Kurzfristig hatten wir überlegt eigentlich nur noch auf Gran Canaria Motorrad zu fahren und in Deutschland die Motorräder zu verkaufen.
Aber nach dem 1. Ausritt in die Eifel mit unseren Dickschiffen hatte sich das schnell wieder gelegt gehabt.
Eine Sache ist uns neben dem Bauboom an der Küste ebenfalls aufgefallen, sehr viele Radfahrer waren unterwegs und im Gelände trafen wir auf hardcor Mountenbiker.
Auf der Straße waren große Gruppen an Rennradfahrer sehr flott unterwegs.
Die Einheimischen fahren auch Motorrad und haben eine Szene mit Motorradtreffs in den Bergen, war schön das mal zu sehen.
Allerdings stehen die Biker dort auf Supersportmaschinen, Fireblade, R1 usw. Die neuen Straßen dort bieten durchaus die Möglichkeit einen Supersportler artgerecht zu bewegen. Die Insel beklagt einen drastischen Anstieg an Motorradunfällen, viele Streckenabschnitte werden in den Bergen auf 40km/h limitiert, nur hält sich keiner dran und Kontrollen finden eigentlich nicht statt.
Im Februar hatten wir auf den Straßen in den Bergen wenig Verkehr, in den der Saison muss das wohl anders sein und ist vermutlich keine Freude.
Wir hatten den Eindruck, dass die Insel sich mittlerweile auf Freizeitsportler, Radfahrer und Wanderer nach und nach einrichtet, was wir gut finden.
Wir können Gran Canaria zum Endurowandern wirklich empfehlen, bei nächsten mal bleiben wir 2 Wochen

Das war mal ein kurzer Abriss über unsere Endurowanderwoche auf Gran Canaria
Ich habe Bilder in mein Album geladen:
http://www.gs-forum.eu/album.php?albumid=1344
Grüße
Paul

Diesen Beitrag habe ich auch in einem Enduro-Wander Forum gepostet.